Klimaherbst

Veranstaltungsreihe zum Klimawandel in München

Vorstand


SYLVIA HLADKY
SylviaSeit über 30 Jahren beschäftigt sich Sylvia mit den Themen Energie und Klimawandel. Als Diplomingenieurin und Kuratorin für Energietechnik im Deutschen Museum hat sie in Ausstellungen und Vorträgen versucht, Besucher für diese Themen zu sensibilisieren. Ein Büchlein über die Geschichte der Kernenergie brachte ihr in den 1980er Jahren eine Menge Ärger ein, da sie auch auf die Risiken dieser Technologie verwies.
Ab 1999 war Sylvia für Aufbau und Konzeption des Verkehrszentrums, einer Zweigstelle des Deutschen Museums zum Thema „Mobilität und Verkehr“, verantwortlich. Auch hier war es ihr ein Anliegen, in den Ausstellungen neben der geschichtlichen Entwicklung die Nebenwirkungen des Verkehrs wie Emissionen oder Ressourcen- und Landschaftsverbrauch darzustellen und neue, klimafreundlichere Formen der Mobilität vorzustellen.

“Da das Engagement für den Klimaschutz nicht mit der Berufstätigkeit endet, freue ich mich, das Netzwerk Klimaherbst als Vorstandsmitglied unterstützen zu dürfen.”


LEO MARTZ
Leo hat einen kurvigen Lebenslauf. Auf seine Lehre zum Großhandelskaufmann legte er 2010 das Abitur nach und beschäftigte sich im anschließenden Studium der Ethnologie und Bildungswissenschaft intensiv mit verschiedensten Fragen zum Thema „Wirtschaft“. Dadurch sind besonders die Themen globale Gerechtigkeit und Klimawandel immer mehr in seinen Fokus gerückt. Seit 2013 ist er bei Commit München e.V. aktiv und baute dort mitunter die Projekte “Perspektiven bilden” und “Orte des Wandels” auf. Außerdem spielte er 2017 eine tragende Rolle bei der Initiation und Organisation rund um das erste “Münchner Klimacamp“, welches 2018 in Vaterstetten stattfand. Von 2016  bis 2017 arbeitete er als Elternzeitvertretung in der Projektstelle “Fairer Handel, nachhaltiges Wirtschaften und solidarische Ökonomie” im Nord Süd Forum München e.V. Derzeit ist Leo im Team des politischen Bildungsprojekts MENSCH. MACHT. HEIMAT. angestellt und studiert und schreibt seine Masterarbeit in der Sozialen Arbeit.

„Wenn wir die, unbedingt notwendige, sozial-ökologische Transformation vorwärts bringen und das Problem Klimawandel, mit all seinen akuten und langfristigen Folgen, in den Griff kriegen wollen, dann brauchen wir einen tiefgreifenden kulturellen Wandel auf allen Ebenen. Weg von einem Wirtschaftssystem, welches gefangen in Wachstumszwängen ist und weg von dem Muster, dass Menschen ihre Identität lediglich über ressourcenintensive Konsumgüter ausbilden. Um Akteur*innen dieses Wandels in Richtung Zukunftsfähigkeit und Gerechtigkeit sichtbar zu machen und zu vernetzen, engagiere ich mich beim  Netzwerk Klimaherbst e.V. .“


ANTONIA MESSERSCHMITT
Antonia macht gerade ein freiwilliges ökologisches Jahr beim Umweltinstitut München. Sie war 2018 eine der Initiatorinnen der Fridays for Future Bewegung und ist seitdem als Organisatorin des Protests aktiv. Nach ihrem Abitur 2018 studierte sie zwei Semester Forstwissenschaften & Ressourcenmanagement. Seit ihrer Grundschulzeit engagierte sie sich immer wieder in verschiedenen Umweltschutzgruppen.

„Klimaschutz ist unsere essentielle Aufgabe im 21. Jahrhundert. Das Schaffen wir aber nur gemeinsam, und deswegen ist der Klimaherbst hier ein wichtiges Mittel, denn er schafft Verbindungen und Wissen, dass dann zu handeln werden kann.“


MARIANNE PFAFFINGER
Marianne studierte aus Faszination an der Vielfalt Ökologie (B.Sc.) und zum Schutz der Vielfalt Nachhaltiges Ressourcenmanagement (M.Sc.). Seit acht Jahren gestaltet sie Beteiligungsprozesse, damit Klimaschutz in Kommunen, Unternehmen, im öffentlichen Raum und in privaten Haushalten zur Normalität wird. Auch hier freut sie sich über die Vielfalt – in Form von Ideen, Menschen und Methoden.

Bei Green City Experience leitet Marianne den Bereich Partizipation, außerdem engagiert sie sich seit 2010 ehrenamtlich im Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM München e.V.) und seit 2016 bei Micha e.V..

Mich beeindruckt seit Jahren, mit wie viel Herzblut der Klimaherbst von ganz unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren gestaltet wird. Das möchte ich gerne unterstützen – weil in der Kooperation die Lösungen stecken.”


 JULIA POST

 Julia ist Politikwissenschaftlerin und hat 2015 das Projekt Coffee To Go Again ins Leben gerufen, mit dem sie sich für eine Reduzierung von Einwegbechern einsetzt. Im Anschluss an ihre Hotelfachausbildung war sie zunächst Praktikantin bei der EU und im Nord Süd Forum München e.V. Nach ihrer Zeit als Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Dieter Janecek (Büdnis 90/Die Grünen) ist sie mittlerweile als selbständige Politikberaterin  für Vereine, Stiftungen und Social Entreprneure tätig und engagiert sich ehrenamtlich bei den Münchner Grünen im Vorstand.

“Für einen wirkungsvollen Kampf gegen den Klimawandel braucht es ein breites gesellschaftliches Bündnis, das für die nötigen Veränderungen auf politischer Ebene eintritt. Daher engagiere ich mich im Netzwerk Klimaherbst, das diesen Gedanken ja bereits im Namen trägt und darüber hinaus auch nicht müde wird diese Themen in den öffentlichen Raum zu tragen.“


CHANTAL EBELSHEISER

Chantal ist angetrieben von der Suche nach Hebelpunkten für eine nachhaltige Transformation. Mit einem Studienhintergrund in „Management sozialer Innovationen“ und „Sustainable Resource Management“, beschäftigt sie sich mit drängenden globalen Herausforderungen und gesellschaftlichen Veränderungsprozessen. In ihrer Arbeit im Projekt InnovationsGeist der LMU München hat Chantal in den letzten Jahren Lehrprogramme im Bereich der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (UN SDGs) aufgebaut. Darüber hinaus ist Chantal freiberuflich tätig und verhilft Hochschulen, Unternehmen und Städten bei der Konzeption von innovativen Nachhaltigkeitsprogrammen.

„Der Klimawandel stellt eine der existentiellen Bedrohungen für die Menschheit dar. An einer Eindämmung des Klimawandels zu arbeiten, ist für mich eine Frage von globaler und intergenerationaler Gerechtigkeit. Der Klimaherbst ist für mich ein Netzwerk, das im Münchener Raum maßgeblich dazu beiträgt, Menschen zu klimafreundlichem Handeln zu inspirieren. Diese Arbeit unterstütze ich engagiert.“


DANIEL ÜBERALL
danielDer Name ist Programm: Als studierter Kommunikationswirt arbeitete Daniel bis 2007 in unterschiedlichen Werbeagenturen. Im Gründungsteam von Utopia.de, der Online-Community für nachhaltigen Lebensstil, wurde seine Passion zur Profession. 2011 startete Daniel die Initiative Stadtimker und baut seit 2012 die Solidarische Landwirtschaft Kartoffelkombinat und den dazugehörigen Verein auf. Außerdem ist er in der anstiftung zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation.

Im Beirat des Vereines taste of Heimat ist Daniel ebenfalls tätig und hat 2015 die Hilfsorganisation IHA mitinitiiert.

“Future by design or by disaster – wir haben es in der Hand. Damit Ersteres gelingen kann, engagiere ich mich im Netzwerk Klimaherbst.“


Klimaherbst