Klimaherbst

Klimaherbst 2020

Im Oktober dreht sich alles um nachhaltige Ernährung

Der 14. Münchner Klimaherbst findet vom 06. Oktober bis zum 06. November 2020 statt und beschäftigt sich mit dem Thema Ernährung.

Was löst Essen bei uns und in der Welt aus?

Essen ist ein Grundbedürfnis. Jede*r hat einen Zugang zu diesem Thema und eine Meinung dazu, denn jede*r muss sich mit diesem Thema befassen. Vor allem aber ruft die Beschäftigung mit Essen bei uns Gefühle hervor – unweigerlich schwelgen wir in Geruchs- und Geschmackserinnerungen, wenn wir aufs Essen zu sprechen kommen und tauschen uns über lustvolle, aber auch frustrierende Erfahrungen aus. Gleichzeitig hat unsere Ernährungsweise Folgen in der Welt – soziale, ökologische und wirtschaftliche. Bei den Veranstaltungen des Münchner Klimaherbstes 2020 wird über diese Zusammenhänge aufgeklärt, aber auch Handlungsoptionen aufgezeigt. Wir möchten einerseits fachlichen Input liefern, andererseits Wege aufzeigen, wie man auf individueller aber auch politischer Ebene zu einer nachhaltigeren Ernährung kommt.

Welche Themenbereiche werden eine Rolle spielen?

Wie erfasst man aber alle Themen, die mit Ernährung und Klima im Zusammenhang stehen? Wir haben uns die sogenannte „Wertschöpfungskette“ angeschaut, um an ihr entlang zu untersuchen wie sich die jeweiligen Schritte in der Kette auf das Klima auswirken. Wo entscheidet sich schon bei der Produktionsweise und Verarbeitung, ob ich später klimafreundliche Lebensmittel auf meinem Teller habe? Welchen Anteil hat der Handel am CO2-Ausstoß und welchen Teil trage ich als Konsument dazu bei?

Wir haben diese Kette aber auch danach untersucht, wo Ernährung und Klimaschutz nicht abgebildet werden. Ein Beispiel hierfür ist das „Urban Gardening“, das zwar kaum zu einer Daseinsvorsorge beitragen kann, aber dennoch viel zum Klimaschutz in den Städten beiträgt. Einerseits, weil mehr Grün auch besseres Klima bedeutet, andererseits, weil es Menschen wieder dafür interessieren lässt, woher ihre Nahrungsmittel kommen und unter welchen Bedingungen diese angebaut werden. Es gibt also auch abseits der klassischen Wertschöpfungskette Möglichkeiten klimafreundlicher Ernährung.

Dieses Jahr erstmals Klimaherbst.YOUTH

Der Münchner Klimaherbst erreicht mit seinen Veranstaltungen inzwischen 10.000 Münchner*innen. Davon sind circa 5 Prozent Kinder und 11 Prozent Jugendliche. Gleichzeitig ist es diese Generation, die am stärksten von den Folgen der Klimakrise betroffen sein wird. Dass sie ein berechtigtes Interesse haben, in Sachen Klimaschutz mitzureden und zu gestalten, wurde nicht zuletzt durch die Fridays for Future-Bewegung deutlich.

Wir möchten mit dem Klimaherbst.YOUTH Angebote schaffen, die interessierten Kindern und Jugendlichen Handlungsmöglichkeiten auf privater Ebene aufzeigen, aber auch ermutigen gesellschaftlich aktiv zu werden. Auch Kinder und Jugendliche, die sich noch nicht mit dem Thema beschäftigt haben, werden durch die Verknüpfung von Ferienprogramm und (Schul-)Veranstaltungen rund um Klimaschutz, erreicht und können erstmals mit dem Thema in Berührung kommen.

Wie entsteht das Programm?

Wie jedes Jahr sind Vereine, Institutionen, Verbände und Privatpersonen dazu aufgerufen, den Klimaherbst mitzugestalten, indem sie – alleine oder in Kooperation mit anderen – Veranstaltungen organisieren und bis Ende Mai bei uns melden. Viele Ideen und Synergien entstehen bei den insgesamt drei Impulsrunden (die nächste findet am 02.04. statt – den Ort findet ihr demnächst in unserem Kalender).

Wir bündeln das Programm dann in unserem Programmheft, das ab September im ganzen Münchner Stadtgebiet verteilt wird.

Kann ich mitmachen?

Du hast Fragen dazu oder möchtest Dich gerne beteiligen? Dann melde dich gerne bei uns unter info@klimaherbst.de oder komm zum nächsten Treffen dazu!

Hier findet ihr eine Präsentation des Konzepts.

Hier findet ihr eine Präsentation unserer Themenübersicht.

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